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  4. Kunstförderpreis MaWi

Kunstförderpreis MaWi

Der Kunstförderpreis "MaWi"

Belebung der jungen Kunstszene in Bischofswerda angestrebt

Um Kunst und Kultur in Bischofswerda zu fördern und die jugendliche Kunstszene zu beleben, haben die Stadt Bischofswerda und Dr. Ernst Wirth – in Zusammenarbeit mit Bernd Warnatzsch – zum Schuljahresbeginn erstmals den Kunstförderpreis „MaWi“ ausgeschrieben. Gerichtet ist der Preis an junge Künstlerinnen und Künstler, die sich im Bereich der bildenden Kunst mit Freude und Talent engagieren. Bereits im Oktober letzten Jahres entstand die Idee des Kunstförderpreises bei Dr. Ernst Wirth. „Der Nachwuchs und die Kunstszene in Bischofswerda müssen belebt und gefördert werden“, sagt der Kunstfreund und ehemalige Stadtrat. Es dauerte übrigens nicht lange, bis ein erster Entwurf eines Statuts entstanden sowie ein Name gefunden worden sind: MaWi. Die Anfangsbuchstaben des Namens des vor einigen Jahren verstorbenen Sohnes Matthäus Wirth geben dem Kunstförderpreis seinen Namen.

Im Rathaus, erst bei Alexandra Lange und später bei Madlen Raupach, kam die Idee gut an und gemeinsam wurde am Statut gefeilt und ein Plan entwickelt. Als aktiver Unterstützer dabei ist Bernd Warnatzsch – ein ehemaliger Lehrer und Bischofswerdaer Künstler, der selbst bereits einige Ausstellungen in der Carl-Lohse-Galerie gezeigt hat. Mit seinem Engagement will er die Kunstszene in Bischofswerda fördern. „Nun müssen wir die Schulen informieren und die Kunsterzieher für die Möglichkeiten des Kunstförderpreises sensibilisieren. Ohne Unterstützung aus den Schulen wird es schwer, junge Talente zu finden, die sich an der Ausschreibung beteiligen“, erklärt Stadtmarketing-Mitarbeiterin Madlen Raupach. Fast ein Jahr ist es jetzt bis zum Abgabetermin der hoffentlich zahlreichen Arbeiten – genügend Zeit zum Kreativsein.

Nachwuchstalente werden mit dem Preis in ihrer künstlerischen Entwicklung unterstützt. Die besten Arbeiten werden prämiert und der oder die Erstplatzierte darf sich über ein Preisgeld von maximal 1.000 Euro freuen. „Der Geldgewinn sollte aber bei den Kunstförderpreis-Teilnehmern nicht im Vordergrund stehen. Wichtiger und schöner ist es doch, sich selbst auszuprobieren, sich zu verwirklichen und anderen Menschen damit eine Freude zu machen und Kunstgenuss zu schenken. Ich bedanke mich bei Dr. Ernst Wirth, Bernd Warnatzsch und Madlen Raupach für die tolle Arbeit, deren erstes Ergebnis wir heute präsentieren. Symbolträchtig natürlich in der Carl-Lohse-Galerie, denn Bischofswerda darf und kann auf einen seiner größten Söhne stolz sein. Ich hoffe, dass einige der Wettbewerbsteilnehmer vielleicht sogar einmal in die Fußstapfen des wunderbaren Künstlers Carl Lohse treten können“, so Oberbürgermeister Holm Große zum Start des Kunstförderpreises.